Der Hindenburgdamm

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Seinen Namen erhielt der Damm durch den damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, der als Ehrengast am offiziellen Eröffnungszug zwischen dem letzten Festlandbahnhof Klanxbüll und Westerland teilnahm. Bereits während der Bauphase hatte es auf der Strecke Test- und Sonderfahrten sowie Bau- und Güterverkehr gegeben. Der Name „Hindenburgdamm" wurde bei der Einweihung nicht offiziell verkündet, sondern setzte sich im Sprachgebrauch durch, auch wenn viele Sylter Einwohner bis heute schlicht vom „Sylter Damm" oder „dem Damm" sprechen. Wegen der zweifelhaften Stellung Hindenburgs bei der Machtübernahme Hitlers wurde der Name immer wieder kritisiert, eine Umbenennung des Dammes scheiterte jedoch mehrmals.
Das Bauwerk selbst hat seine ursprüngliche Länge von elf Kilometern nicht verändert. Durch die Eindeichung von Kögen auf der Festlandseite, insbesondere des Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koogs ab den 1950er Jahren, verläuft die Strecke heute jedoch nicht mehr auf ganzer Länge durch offenes Watt: Der frei im Watt liegende Abschnitt des Damms verkürzte sich dadurch auf rund neun Kilometer. Die Fahrzeit von Niebüll bis Westerland beträgt ca. 35 Minuten. Der Damm ist eine reine Eisenbahnstrecke, die Überfahrt mit dem Auto ist jedoch trotzdem kein Problem: Ein Autozug bringt täglich zahlreiche Passagiere mit Ihren Autos nach Sylt.
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