Ökologen ist die Kartoffelrose an Nord- und Ostsee allerdings eher ein Dorn im Auge. Sie sprechen von “Dominanzbeständen” und befürchten die Gefährdung der heimischen Pflanzenwelt. Dass sich die Kartoffelrose besonders an den Küsten heimisch fühlt, lässt sich mit deren Salz- und Windresistenz erklären. Auch sandige Böden scheint die Pflanze zu bevorzugen. Auf Sylt gelangte die Kartoffelrose in den 1920er Jahren, um durch Bewuchs den Sand zu sichern und so den Küstenschutz zu unterstützen. Nun lässt sich die Sylter Rose nicht mehr zurückdrängen und trotzt erfolgreich Mahd oder Beweidungsmaßnahmen. Und wenn wir ehrlich sind, würde uns etwas fehlen. Denn was wäre Sylt ohne seine Rosen….
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