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© Holger Zscheyge / Wikimedia Commons [CC BY 2.0]
Artikel erstellt am 27.05.2016

Inselhüpfen bereichert Sylt-Aufenthalt - auf zum Abstecher nach Römö

Auf Sylt gibt es viel zu erleben. Doch wer etwas länger bleibt, sollte ruhig den Blick weiter schweifen lassen. Denn auch durch einen Ausflug auf die dänische Insel Römö können die Ferientage eine Bereicherung erfahren. Ein Trip auf die südlichste der dänischen Nordseeinseln liegt nahe, denn Sylt und Römö sind mit einer Fähre verbunden.


Auf die Fähre und los!

Die Fährverbindung zwischen Havneby und List macht das Inselhüpfen leicht. Selbst spontane Ausflüge zum Nachbareiland sind kein Problem, denn die Syltfähre ist täglich im Einsatz und verkehrt während der Hauptsaison sogar bis in den späten Abend. Das großzügige Wassergefährt besitzt vier Außendecks und ein Restaurant mit Panoramaglasscheiben. Befördert werden können, neben Pkws, auch Wohnmobile, Busse oder Lkw. In nur 35 Minuten erreicht sie den Hafen von Havneby und die Erkundung der Insel Römö kann beginnen. Die Fahrpläne und Preise für die Überfahrt können unter: www.syltfaehre.de abgerufen werden.


Ein Stückchen Dänemark

Römö ist die zehntgrößte Ferieninsel Dänemarks und bietet ein abwechslungsreiches Landschaftsbild und eine ganze Reihe an Sehenswürdigkeiten. Ein Aushängeschild Römös ist der weite Sandstrand im Inselwesten. Der bis zu vier Kilometer breite Strand bietet seinen Besuchern viel Platz und ideale Bademöglichkeiten.

Entlang der Wander- und Reitwege können Naturliebhaber selbst im Hochsommer der Einsamkeit begegnen und sich wunderbar erholen. Das Marschland ist Rückzugsort für die verschiedensten Vogelarten, die sich mit etwas Glück beobachten lassen. Spaziergänger werden auch von den ausgedehnten Heideflächen auf Römö begeistert sein, welche im Sommer in einem satten Purpur erstrahlen. Auf markierten Wanderwegen sind ausgedehnte Spaziergänge möglich.

Viele deutsche Urlauber lieben es, mit dem Pkw die weiten Strände zur durchqueren und beinahe bis zur Wasserlinie heranzufahren. Während in Deutschland viele Strände per Pkw nur schwer erreichbar sind und oft ein kilometerlanger Marsch mit Sonnenschirm und Luftmatratze ansteht, kann hier das Badevergnügen direkt starten. Ebenso kann der Pkw als Strandkorb dienen und man bewundert den Sonnenuntergang am Meer unmittelbar hinter dem Steuer.


Zeit für Sightseeing

© Christoph Schmitt / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]
Auch wenn die breiten, flachen Strände als Hauptanziehungspunkt gelten - ein Ausflug nach Römö kann ebenso zum Besuch verschiedener Sehenswürdigkeiten genutzt werden. Eine davon ist das Nationalmuseum in Toftum. Die Ausstellung ist in der sogenannten Kommandoergard untergebracht. Der einstige Kapitänshof wurde aufwendig instandgesetzt und gibt Besuchern einen Einblick in die Ära des Walfangs vor Grönland. Der Walfang hatte viele Kommandeure zu wohlhabenden Männern gemacht. Der Hof spiegelt das Leben einer solchen Kapitänsfamilie wider. Das Original-Inventar aus dem Jahre 1748 blieb erhalten.

Neben dem Walfang mussten die Kommandeure auch in anderen Bereichen Vielseitigkeit beweisen. So unterrichtete beispielsweise einer von ihnen bis zu 40 Schüler Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts in der ältesten Schule Dänemarks, die sich ebenfalls auf Römö besichtigen lässt.

Sehenswert ist auch die Kirche St. Clemens, in der man sich zu Kirchenkonzerten und Gottesdiensten trifft, die in den Sommermonaten auch in deutscher Sprache durchgeführt werden. Darüber hinaus befinden sich an der Nordmauer der Kirche historische Grabsteine von Walfangschiff-Kapitänen.

Ein weiterer Anlaufpunkt ist das Naturcenter Toennisgard, in dem Besucher viel Interessantes über Natur und Kultur auf Römö erfahren. Die Ausstellung ist in einem historischen Gutshof untergebracht und hat ganzjährlich geöffnet. Im Café können sich Besucher zudem für die weiteren Unternehmungen auf Römö stärken oder die gewonnenen Eindrücke nochmals Revue passieren lassen.