Gäste
Sichere Urlaubsplanung:Buchen Sie jetzt Ihren Urlaub und sichern Sie sich auf neue Buchungen eine kostenlose Stornierung bis 45 Tage vor Anreise bei ausgewählten Unterkünften.
X Wir verwenden Cookies für die Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Webseite stimmen Sie deren Verwendung zu. Details ansehen Wir verwenden Cookies. Wenn Sie weitersurfen stimmen Sie der Nutzung zu. Details ansehen
© Thomas Kohler / Flickr [CC BY 2.0]
Artikel erstellt am 26.09.2016

„Die Welt erstickt im Müll!“ – eine Ausstellung der etwas anderen Art

Kampen, 06.10.2016 - 29.11.2016

Heutzutage werden immer mehr alte Gebrauchsgegenstände und vor allem auch Nahrungsmittel weggeworfen. Brigitte Regine Widmayer beschäftigt sich mit diesem Thema bereits seit einigen Jahren und zeigt in diesem Rahmen vom 06. Oktober bis 29. November 2016 ihre Kunstausstellung im Kaamp-Hüs in Kampen.

Aus Müll wird Kunst – so könnte diese Ausstellung treffend beschrieben werden. Denn die Kunstobjekte von B.R. Widmayer sind geschaffen worden durch die Weiterverwertung von weggeworfenen Gebrauchsgegenständen, Abfallprodukten und industriellen Massenprodukten. Die Abfallverwertung zu Kunstobjekten macht der Künstlerin sichtlich Spaß und sie sieht es als kreative und sinnvolle Idee an, die Massen an entstandenem Müll weiter zu verwenden. So kann sie dem aussortierten „Ramsch“, den keiner mehr haben möchte, ein neues Aussehen verleihen und etwas Ungewohntes schaffen.

Als Kriegskind hat die Künstlerin gelernt, in Zeiten des Mangels mit jedem Gut sorgsam zu haushalten. Und so geht sie auch heute nicht verschwenderisch mit Nahrungsmitteln und alltäglichen Gegenständen um. Mit der Ausstellung möchte sie ihren Mitmenschen nun zeigen, dass nicht jeder Abfall direkt in den Müll gehört. Dabei sieht sie sich jedoch keinesfalls als Moralapostel. Stattdessen gestaltet sie ihre Ausstellungsstücke mit einem Augenzwinkern unter dem Motto „Ist das Kunst, oder kann das weg?“

Die Wirkung der Ausstellung soll auf die Betrachter ein wenig provokativ sein und die Bedeutung des Nebensächlichen durch die Ausstellungsgegenstände ausgedrückt werden. Ein Besuch der Werke im Kaamp-Hüs lohnt sich auf jeden Fall, denn die Betrachter können die Objekte auf sich wirken lassen und ihre eigene Meinung hierzu bilden.