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© Marcel Burkhard / Wikimedia Commons [CC BY-SA 2.0]
Artikel erstellt am 31.05.2013

Tierisch, tierisch auf Sylt

Nicht nur die Touristen lieben Sylt. Auch die tierischen Bewohner können sich kein besseres Zuhause vorstellen. Wer nun an die zahlreichen Vierbeiner denkt, die bellend und Schwanz wedelnd an Herrchens Seite die Insel entdecken, hat nicht ganz unrecht. Doch Sylt wird vorrangig von Tieren geprägt, die sich vor der Küste niedergelassen haben und dem Schutz des Menschen bedürfen. Die Rede ist von Seehunden und Kegelrobben.

Wenn der Robben- und Seehundjäger Thomas Diedrichsen auf Sylt aktiv wird, dann braucht niemand Angst und Bange zu werden. Sein Ziel ist allein der Erhalt der Meeressäuger. Im gesamten Wattenmeer leben etwa 38.500 Seehunde. Viele von ihnen nehmen den Sommer auf Sylt als Anlass für ein ausgiebiges Sonnenbad auf der Sandbank zwischen Sylt und Amrum. Im Inselsüden hat sich eine Kegelrobbenkolonie niedergelassen. Im Winter kommen die Jungen zur Welt. Haben junge Kegelrobben den Kontakt zur Mutter verloren und irren am Strand umher, dann ist dies ein Fall für die Robbenjäger. Die Tiere werden in die Seehundstation Friedrichskoog gebracht und nach intensiver Pflege und Aufzucht wieder in die Fluten der Nordsee entlassen. Auf Ausflugsfahrten können Urlauber die Aussicht auf die Robbenkolonien genießen und erfahren viel Wissenswertes über die Robbenjäger von heute.