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Denghoog

Thinghügel

Wenn man einmal auf Sylt ist, darf die Besichtigung des größten Hügelgrabs Nord-Westeuropas in Wenningstedt nicht fehlen. Bis heute ist ungeklärt, wie es möglich war, vor mehr als 5000 Jahren dieses mächtige Steingrab zu bauen.

Das Grab ist nach einer Jungsteinzeitlichen Periode, der Denghoog-Stufe, benannt. Das Wort „Denghoog“ kommt aus dem Sölring (syltfriesische Sprache) und bedeutet „Thinghügel“. Als Thing wurden Volks- und Gerichtsversammlungen nach dem alten germanischen Recht bezeichnet. Der Ort für eine solche Versammlung lag immer unter freiem Himmel und häufig etwas erhöht. Es ist also möglich, dass sich hier früher Menschen trafen, um Recht zu sprechen. Ursprünglich wurde es aber im 4. Jahrtausend v. Chr. als Grabstätte angelegt.

Die damals als Grabkammer genutzte Auswölbung ist knapp 5 Meter lang, 3 Meter breit und zwischen 1,50 und 1,90 Meter hoch. Die Kammer besteht aus bis zu 18 Tonnen schweren Findlingen aus der Eiszeit. Der Eingang führte ursprünglich durch einen schmalen Gang, heute gelangen Besucher von oben in das Grab.

Adresse:
Fachkundliche Führungen
Neben der Friesenkapelle
25996 Wenningstedt
Tel.: 04651-32805 oder 0170-6971687