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© Balthasar Ress [Pressefoto]
Artikel erstellt am 29.09.2014

Sylt hat seinen neuen Wein

Keitum ist wieder einmal Schauplatz der nördlichsten Weinlese Deutschlands geworden. Balthasar Ress lud Pächter seiner Rebstöcke sowie Freunde ein, um gemeinsam den zweiten Jahrgang des SÖL´RING® zu ernten. Der Name sagt schon viel über die Verbundenheit zur Insel. Sölring ist der Dialekt, den man seit Jahrhunderten auf der Insel spricht und nun auch Namenspate für den zweiten Jahrgang des Sylter Weins stand.

Geschmacklich ähnelt der SÖL´RING® einem Sauvignon Blanc und schmeckt besonders fruchtig – ideal also für einen entspannten Abend mit Freunden. Der erste Jahrgang des Weißweins hat jedenfalls durchgehend für Begeisterung bei den Auserwählten gesorgt, die den Wein verköstigen durften.

Eine Neuerung gibt es seit diesem Jahr, denn endlich darf sich der Wein offiziell mit dem Namen Schleswig-Holsteinischer Landwein schmücken. Der Winzer Christian Ress konnte auf dem benachbarten Gänsehof der Familie Petersen eine eigene Kelterstation errichten, welche die Verarbeitung an Ort und Stelle ermöglicht. Wünschenswert ist natürlich eine Bezeichnung, die Sylt direkt erwähnt, jedoch erlauben es die klar definierten deutschen Gesetzte nicht, eine engere geografische Bezeichnung zu wählen. Sylt ist derzeit nicht als offizielles Anbaugebiet deklariert.

Bereits im Jahr 2009 pflanzte Christian Ress auf einem 3000qm großen Gebiet zahlreiche Solaris-Reben. Die Rebsorte kommt hervorragend mit dem frischen Klima auf Sylt zurecht. Im letzten Jahr konnten somit schon 800 Kilogramm Trauben geerntet werden. Wer eine Flasche des heiß begehrten Weines genießen wollte, kam auf eine lange Warteliste. Das Warten scheint sich zu lohnen, denn auch im diesen Jahr wird die Ernte wieder im Handumdrehen vergriffen sein. Da hoffen wir mal auf viele weitere Jahre und fruchtbare Ernten des Sylter Weins.