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Kunstausstellung Sylt
© this.is.seba / Flickr [CC BY-SA 2.0]
Artikel erstellt am 12.04.2016

Sylt wie gemalt - die Insel und ihre Künstler

Sylt lieferte im Laufe seiner Geschichte vielen Dichtern, Denkern und Kunstschaffenden die notwendige Inspiration. Viele von ihnen fanden auf der Insel auch ein zweites Zuhause oder trugen die auf Sylt gewonnenen Eindrücke und Impressionen ein Leben lang im Herzen. Besonders lang ist die Liste derer, die mit Farben und Pinsel die einzigartigen Stimmungen in Verbindung mit Meer, Sand und Dünen einfingen und der Nachwelt hinterließen.

Oluf Braren


Das Leben auf der Insel stand im Vordergrund der Bilder von Oluf Braren. Der Vertreter der Naiven Malerei wurde auf der Nachbarinsel Föhr geboren und nahm im Alter von 19 Jahren eine Stelle als Lehrer auf Sylt an. Die Malerei brachte sich Braren selbst bei. Leider wurden die Werke des im Jahre 1839 verstorbenen Künstlers zu dessen Lebzeiten nur wenig geschätzt. Erst im 20. Jahrhundert erlangten die Arbeiten die verdiente Beachtung. Darunter befinden sich ein im Jahre 1820 entstandenes Selbstbildnis und verschiedene Portraits von Insulanern.

Franz Korwan


Neben der Politik hatte es Franz Korwan auch die Malerei angetan. Besonders die Landschaften faszinierten ihn. Die Dünen- und Heidelandschaft auf Sylt findet sich auf zahlreichen Werken wieder. Auch die Gehöfte der Bauern, Kuhgespanne und die für die Region noch heute prägenden Schafherden verewigte der Künstler in kräftigen Farben und einer stark vom Impressionismus beeinflussten Technik. Korwans Arbeiten sind begehrt bei den Sylter Kunsthändlern und erzielen in Norddeutschland und Dänemark auf den Auktionen beachtliche Preise. Im Jahre 1908 restaurierte der Künstler das als Museum genutzte Altfriesische Haus in Keitum. Auch die Sternbilder und Blumenornamente, die sich in der Keitumer St. Severin Kirche finden lassen, stammen aus der Feder von Korwan. Weiterhin entwarf der Künstler auch verschiedene Postkarten mit Sylter Ansichten.

Hugo Köcke


Sylt wie es früher war, als Touristen noch Seltenheitswert besaßen und der Hindenburgdamm noch nicht gebaut wurde - dies findet sich auf den Arbeiten von Hugo Köcke wieder. Der in Berlin geborene Maler und Grafiker kam 1918 auf die Insel. Hier fand er seine Motive und die Liebe seines Lebens. Die Ölbilder der hiesigen Landschaften haben den Künstler, der auf dem Westernländer Friedhof begraben liegt, bekannt gemacht.

Siegward Sprotte


Der Maler Siegward Sprotte wirkte seit Ende des Zweiten Weltkriegs auf Sylt. Die Sommermonate verbrachte der Künstler fortan in Kampen, wo er ein Atelier und eine Galerie unterhielt. Siegward Sprotte pendelte zwischen Berlin, Sylt und Italien. Es entstanden zahlreiche Zeichnungen, Aquarelle und Ölbilder mit Motiven der Insel.

Kunst der Gegenwart


Nicht nur in der Vergangenheit war Sylt ein Künstlerdomizil, auch die Gegenwart ist geprägt von Kreativität und künstlerischem Schaffen. Seit 2002 hat der Maler, Bildhauer und Architekt Ingo Kühl sein Atelier in Keitum. Mit “Das Haus am Watt” legte der Künstler in den Jahren 2013 und 2015 eine Serie von Aquarellen und Ölbildern vor, die in Keitum und Kampen entstanden sind. Ein waschechter Sylter ist Kunstmaler Peter Klingt, 1971 in Westerland geboren. Der Autodidakt widmet sich seit den 1980er Jahren dem künstlerischen Schaffen. Klingt liebt es, mit Farben zu experimentieren und hat bereits mehr als 40 internationale Ausstellungen bestritten. Auf seiner Webseite:www.portraitfirma.de gibt Klingt einen Einblick in seine Arbeiten, die viele Facetten Sylter Impressionen widerspiegeln.