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© Toksave/ Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]
Artikel erstellt am 16.01.2013

Der Tourismus auf Sylt

Der Fremdenverkehr auf Sylt ist nicht mehr wegzudenken. Doch dies war nicht immer so. Mitte des 19. Jahrhunderts steckte der Tourismus in Westerland in den Kinderschuhen. Damals war die quirlige Inselmetropole wenig mondän und es fehlte an allen erdenklichen Annehmlichkeiten. Die übrigen Inseldörfer blieben vom Tourismus bis etwa 1920 gar völlig unberührt. Doch Reisende soll man nicht aufhalten und sie kamen, spätestens, als Westerland 1855 zum Seebad erklärt wurde. Ganze 98 Gäste erhielten die ersten Badekarten. Vor der bequemen Anreise per Autoreisezug oder Fähre stand eine abenteuerliche Fahrt über Hamburg und Rendsburg nach Husum. Weiter ging es per Dampfschiff auf Föhr und mit dem Dampfboot zur Sylter Ostspitze, wo sich Pferdefuhrwerke gen Westerland aufmachten.

Heute bietet die beliebte Ferieninsel Touristen alle Annehmlichkeiten. Jährlich steigende Touristenzahlen sprechen für sich. Während 1990 noch 521.835 Urlauber die Insel besuchten und 5.381 109 Übernachtungen buchten, waren es elf Jahre später bereits 850.477 Gäste, welche ganze 6. 711 840 Übernachtungen auf Sylt in Anspruch nahmen. Dabei geht der Trend deutlich zum Kurzurlaub. 1990 blieben Urlauber im Durchschnitt 10,3 Tage auf der Insel. Heute dauert der Sylt-Urlaub durchschnittlich lediglich 7,89 Tage. Bei den Reisezielen hat Westerland deutlich die Nase vorn. Im Jahre 2011 zählte der Sylter Hauptort 381.888 Gäste. Auf den weiteren Plätzen folgen Hörnum und Rantum, wo etwa 65.000 Menschen ihren Urlaub verbrachten.