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© daspunkt / Flickr [CC BY 2.0]
Artikel erstellt am 17.10.2013

Die Möwen auf Sylt - Liebe oder Laster?

Was wäre Sylt ohne das Kreischen der Möwen am Strand, ohne Möwen auf Ansichtskarten, T-Shirts oder als Schmuckstücke und Skulptur? Viele Urlauber sind bekennende Möwenfans und bannen die gefiederte Armee auf Foto und Video. Doch die Meinungen über Möwen sind geteilt und viele Sylter sind geneigt, die Vögel nicht mehr als geliebtes Lokalkolorit, sondern als lästige Plage anzusehen. Nicht nur der Lärm wird als störend empfunden, sondern auch die Verbreitung von Salmonellen und anderen Krankheitserregern wird befürchtet. Würde man den Faden weiter spinnen, dann tauchten unweigerlich Bilder aus Hitchcocks “Die Vögel” vor unserem geistigen Auge auf. Doch die Realität ist weit davon entfernt und gibt keinen Anlass zur Panikmache.

Scharen von Touristen lassen den Möwen tagtäglich ihre Essensreste zukommen. Kein Wunder, dass die gelehrige Raubmöwe hin und wieder etwas nachhilft und Eiswaffeln oder Brot stibitzt, ohne dass dem Urlauber der Sinn nach einer Möwenfütterung steht. Möwen sind neugierig, doch keinesfalls aggressiv - und eine Lärmbelästigung? Im Gegensatz zu Industrie- und Autolärm ist das Kreischen der Möwen vernichtend gering. Meeresrauschen und Möwen gehören zusammen. Toleranz ist gefragt gegenüber einer Spezies, die unsere Nähe duldet, statt vor uns zu flüchten - und die Beobachtung dieser cleveren und eleganten Tiere stellt immer eine Bereicherung dar. Probieren Sie es aus!