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© paternosta / Flickr [CC BY-SA 2.0]
Artikel erstellt am 12.04.2013

Sylt goes Sansibar - wie ein Kiosk Kult wurde

Auf Sylt gibt es mehrere Strandbars, doch nur ein Sansibar. Eine Holzhütte in den Dünen, dunkle Holztische und regennasse Scheiben vor der Kulisse der tosenden Nordsee. Besonders am Ende dieses viel zu langen Winters lässt sich die Verbindung zum tropischen Tansania nur schwer herstellen. In wenigen Wochen wird sich dann ein ganz anderes Bild bieten. Nobelkarossen reihen sich an der Straße nach Westerland aneinander und ein illustres Völkchen bahnt sich seinen Weg zum Sansibar, wo es längst keinen freien Tisch mehr gibt. Das kann die Gäste nicht abschrecken, denn Kaffee, Wein und Kuchen schmecken auch im Freien auf Holzbänken oder in den bereitgestellten Strandkörben.

Was heute längst Kult geworden ist, wurde 1978 von einem Schwaben ins Leben gerufen. Herbert Seckler verkaufte in seinem Kiosk Eintopf und Bockwurst. Als sein Strandlokal 1982 abbrannte, baute er es mit viel Enthusiasmus und Herzblut wieder auf. Die Sylter dankten es ihm und heute lagern 30.000 Flaschen Wein im Dünenkeller und die bekennenden Sansibar-Fans fahren die gekreuzten Säbel als Markenzeichen des Sansibar auf ihrer Mercedes-Flotte durch Deutschland spazieren. Wer bei Herbert Seckler Fisch, Rouladen oder Linsensuppe essen möchte, der bestellt Monate im Voraus. Prominente und Leute wie Du und ich haben Anteil an einem Sylter Erfolgsrezept, wie es wohl nur auf der Insel funktioniert - und das seit mehr als 30 Jahren.