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© Christian v.R. / pixelio.de [redaktionelle und kommerzielle Nutzung]
Artikel erstellt am 16.10.2013

Sylt ist ein Paradies – für Singles mit Kindern erst recht!


Sylt ist zu jeder Jahreszeit eine wunderschöne Reise wert. Doch speziell im Herbst entfaltet die nordfriesische Insel ihren ganz besonderen Charme. Wenn die Sonne scheint ist der Himmel so strahlend blau wie das Gras sattgrün ist. Ein rauer Wind fegt über die manchmal einsamen Strände, gelbe und rote Blätter tanzen durch die Luft und die Brandung rauscht mit dem Gekreische der Möwen um die Wette.

So aufregend wie das herbstlich-winterliche Treiben der Natur sind auch die Angebote, die Sylt für Kinder bereit hält. Kein Wunder also, dass auch immer mehr Singles mit ihren Kids auf Deutschlands beliebtester Insel Urlaub machen. Während Mama oder Papa die Seele baumeln lässt, gibt es fantastische Highlights, die Kinder mit oder ohne „Anhang“ in fünf Tagen erleben können.



Tag 1
Angekommen! Koffer auspacken und dann mit den Kindern schnell zum Strand, der Nordsee „Hallo“ sagen. Das ist ein Ritual und bei jedem Wetter ein Muss. Es ist windig am Strand von Westerland. Kitesurfer schießen durch die Wellen, bunte Drachen lächeln vom Himmel und schlagen ihre Pirouetten. Der selbst gebastelte Drachen aus Papier bockt ein wenig. Gut, dass ein Vater mit seinem Sohn aushelfen kann. Die Kinder haben einen Mordsspaß. Der Drache fliegt, hier finden sie Muscheln, da bauen sie eine Sandburg. Zeit, um ins Gespräch zu kommen über Drachen, Kinder und das Leben.

Nach einigen Stunden am Strand und einem kurzen Bummel durch die berühmte Westerländer Friedrichstraße, kommt „Die Osteria“ gerade recht. Das familienfreundliche Restaurant bietet neben leckeren Kinderportionen eine Spielecke samt ausrangiertem Jeep. Während die Kids nach dem Essen auf dem Außenspielplatz toben, können die Erwachsenen entspannt ihren Espresso genießen. Am späten Nachmittag geht es in die Stephanstraße. Hier in der „Sylt Bibliothek“ gibt es Kinderbücher und Spiele zum Ausleihen.

Tag 2
Sonnenschein und blauer Himmel. Traumwetter für einen Traumspaziergang durch das idyllische Dorf Keitum mit seinen reetgedeckten Friesenhäuschen. Für einen spannenden Einblick in die Wohnkultur des 18. Jahrhunderts sorgt das „Altfriesische Haus“. Die Kinder staunen über die winzigen Schrankbetten, in denen man damals halb sitzend schlief. Oder über den gusseisernen Ofen, der mit Schafdung und Treibholz beheizt als Kochstelle und einzige Wärmequelle genutzt wurde.

Nach einem herrlichen Walk am Strand lohnt ein Abstecher zum Steinzeitgrab in Wenningstedt-Braderup. Die älteste kulturelle Stätte der Insel wurde vor etwa 5.000 Jahren aus riesigen Steinkolossen errichtet und – die Kinder staunen wieder – zentimetergenau eingepasst, damit das Grab nicht einstürzte. Weiter geht es zu Fuß, diesmal kulinarisch, zu „Gosch am Kliff“. Der Fish-and-Chips-Stand überzeugt sogar die Kinder, dass Meerestiere so zubereitet gut schmecken können. Ansonsten gibt es alternativ große Portionen Milchreiß mit Zimt und Zucker. An den langen Tischen drinnen wie draußen kommt man mit anderen Gästen bei einem Glas Wein gut und gerne ins Gespräch – und das inklusive Sonnenuntergang!

Tag 3
Statt in die kalten Fluten sollte man sich besser in die Westerländer „Sylter Welle“ stürzen. Das große Erlebnisbad mit traumhaftem Ausblick auf die Nordsee macht richtig Spaß und entspannt. Denn während die Kids die drei Riesenrutschen runter jagen, können die Erwachsenen in der Saunalandschaft wunderbar relaxen. Frisches Gemüse, Obst, Fleisch oder fangfrischen Fisch bekommt man am besten auf dem Wochenmarkt am Rathausplatz. Jeden Mittwoch und Samstag trifft man hier viele Sylter Originale, die ihre Produkte bei einem netten Klönschnack verkaufen. Da macht selbst Kindern das Einkaufen Spaß.

Einen sehr kreativen aber auch elternfreien Nachmittag bietet der Holzworkshop/Braderup Kindern ab sechs Jahren. Von Tischlern über Bildhauen bis zum Schnitzen eigener Holzschalen oder Skulpturen reicht das Angebot von Matthias Poppek. Ein Muss für alle Sylt-Urlauber, vor allem wenn die Kleinen gerade betreut sind, ist die Sansibar in Rantum. In schönster Location direkt am Strand kann man toll essen, beste Weine genießen – und flirten! Hier trifft man sie, die Reichen, die Schönen und vielleicht auch den Mann oder die Frau fürs Leben…

Tag 4
Ein bisschen regnerisch ist es schon. Um die Stimmung der Kinder aufzuhellen geht es heute ins „Sylt Aquarium“ im Süden von Westerland. Der faszinierende Spaziergang unter Wasser offenbart herrlich bunte Fische und tropische Meeresbewohner. Besonders eindrucksvoll ist der Gang durch zwei runde Tunnel, wo man mit Haien fast auf Tuchfühlung gehen kann.

Heimische Meeresbewohner trifft man eher auf den Schiffsausflügen ab Hörnum oder List. Die Ausfahrten zu den Seehundbänken sind ein absolutes Highlight bei fast jeder Wetterlage. 30 verschiedene Arten von Crèpes bekommt man danach auf der Promenade am Hörnumer Hafen. Das Angebot reicht von süß bis deftig inklusive Blick auf die Nachbarinseln Föhr und Amrum.

Tag 5
Der letzte Tag auf Sylt wird bunt. Kunterbunt wie die Villa in Westerland heißt. Hier müssen die Erwachsenen draußen bleiben, Zutritt gibt es für Kinder im Alter von 3 bis 13 Jahren. Unter liebevoller Betreuung wird gebastelt, gespielt und gefeiert. Ein großer Abenteuerspielplatz und besondere Aktionstage runden das Angebot perfekt ab.

Noch einmal Zeit für sich haben, durch das mondäne Kampen spazieren und in der einen oder anderen Boutique nach tollen Klamotten stöbern. Später, wenn sich die Kids in der „Villa Kunterbunt“ ausgetobt haben, geht es noch einmal zum Strand Andenken, also Muscheln sammeln und der Nordsee „Tschüß“ sagen. Vielleicht ist der charmante Mann mit seinem Sohn ja auch wieder dort. Der, der am ersten Tag beim Papierdrachen steigen geholfen hat…

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Kommentare
Kommentar von Nanni  (20.10.2013)
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