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© WorldIslandInfo.com / Flickr [CC BY 2.0]
Artikel erstellt am 28.01.2013

Geologische Spurensuche auf Sylt

Inseln sind im Laufe ihrer Geschichte teils gravierenden Veränderungen unterworfen. Viele Eilande holt sich das Meer für immer zurück. Sylt hat sich sein heutiges Aussehen seit beinahe 400 Jahren nahezu bewahren können. Eine Insel war Sylt bereits im 12. Jahrhundert. Doch damals konnte man bei Ebbe noch bequem zum nahen Festland spazieren. Mit der ersten großen Flut im Jahre 1362 bildeten sich Nehrungshaken und Sylt begann, sich zu verändern. So war das Listland geraume Zeit selbst zur Insel geworden und viele Menschen hatten mit Sandflug und wandernden Dünen zu kämpfen.

Jährlich geht die Sylter Küste um mehr als einen Meter zurück. An ihrer schmalsten Stelle bei Rantum ist die Insel besonders gefährdet, bei Sturmfluten auseinander zu brechen. Der Schleswig-holsteinische Küstenschutz investiert pro Jahr mehr als eine Million Euro in die Stabilisierung der Sylter Küste. Besonders die Westküste ist der tosenden Meereskraft schutzlos ausgeliefert. Dem wirkt man heute mit Sandaufspülungen entgegen. Durch die globale Erderwärmung steigt der Meeresspiegel weiter an und Sylt wird auch in Zukunft Sturmfluten und Erosion ausgesetzt sein. Mehr über die Geologie Sylts und den Schutz der Küstenlandschaft erfahren Sie auf geführten Wattwanderungen und in den Schutzstationen des Nationalparks Wattenmeer.