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© rbrands/ Flickr [CC BY-ND 2.0]
Artikel erstellt am 04.04.2016

Ab in den Süden - ein Tag voller Erlebnisse in Hörnum

Geht es für die Sylter in den sonnigen Süden, dann packen diese nicht immer automatisch ihre Koffer und begeben sich an die Strände, tausende Kilometer entfernt. Stattdessen kann es durchaus passieren, dass ein Ausflug nach Hörnum, in den sonnigen Inselsüden ansteht. Die Südspitze Sylts ist ein Naturparadies, wo die Insel all ihre Kontraste offenbart und zu spannenden Entdeckungen einlädt.

Tagesstart auf dem Leuchtturm


Ein Tag in Hörnum könnte für Urlauber nicht schöner beginnen, als sich in luftiger Höhe einen Eindruck von der Ortschaft aus der Vogelperspektive zu verschaffen. Das geht am besten vom Leuchtturm aus. Den Vertreter in Hörnum kann niemand verfehlen, denn das rot-weiß gestreifte Wahrzeichen des Ortes weist seit mehr als 100 Jahren den Schiffen den Weg. Nicht nur als Fotomotiv ist der Leuchtturm beliebt, es handelt sich darüber hinaus um den einzigen Leuchtturm auf Sylt, der bestiegen werden kann.

Zu Turmbesichtigungen wird immer montags, mittwochs und donnerstags zwischen 9 und 12 Uhr jeweils stündlich eingeladen. Ein Ticket können Urlauber mit gültiger Gästekarte für fünf Euro erwerben. Da die Besichtigungen stark nachgefragt werden, empfiehlt es sich daher unter: info@hoernum.de vorab zu reservieren.

Schwindendes Paradies


Von der Aussichtsplattform des Leuchtturms ließ sie sich bereits ausmachen: die Hörnumer Odde, der südlichste Punkt auf Sylt. Hier erwartet Urlauber ein wahres Naturparadies. Das Bild der Dünentäler und Salzwiesen ist ständigen Veränderungen unterworfen und das Meer holt sich unaufhaltsam Stück für Stück der Landzunge zurück.

Während die Odde noch vor 40 Jahren die Ausmaße von 151 Fußballfeldern besaß, misst die Landspitze lediglich ein Fünftel der damaligen Größe. Dieses Naturparadies kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Dabei lernen die Teilnehmer die seltene Flora und Fauna kennen und erfahren viel Wissenswertes über den Umwelt- und Küstenschutz.

Mittagspause im südlichsten Lokal


Der Aufenthalt an frischer Nordseeluft macht hungrig. Unweit der Odde öffnet mit dem Südkap das südlichste Inselrestaurant seine Pforten. Am Hörnumer Strand können die Gäste nicht nur die frische und kreative Küche des Südkaps ausprobieren, sondern auch den Blick aufs Meer genießen und das Spiel der Wellen oder die Wanderer im Watt beobachten. Auf der Speisekarte stehen Fleisch, Fisch, Pasta oder hausgemachte Waffeln. Das Restaurant hat täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet.

Moderne Schnitzeljagd


Die Piraten wären neidisch, wenn sie wüssten, wie man in Hörnum auf Schatzjagd zu gehen pflegt: Beim Geocaching hat die ganze Familie Spaß und ganz nebenbei wird der Ort mit seinen Sehenswürdigkeiten entdeckt. Wer Interesse an der modernen Schnitzeljagd hat, der sollte sich für die Geocaching Touren anmelden! Diese finden jeweils donnerstags statt und können über den Tourismus-Service gebucht werden. Ein GPS-Gerät wird für eine Leihgebühr von 15 Euro zur Verfügung gestellt. Der Tourismus-Service nimmt auch eine kurze Einführung vor.

Um den Schatz ausfindig zu machen, sind vier Lösungsziffern entlang der Strecke zu sammeln. Seit Herbst 2015 ist es auch möglich, mit dem Rad auf Schatzsuche zu gehen. Es bieten sich vielfältige Möglichkeiten, diese beliebte Freizeitbeschäftigung zu testen. Geocaching ist auch hervorragend für Reisegruppen, Schulklassen oder Firmenausflüge geeignet. Mitgebracht werden sollten gesunder Ehrgeiz, logisches Denken und natürlich Spaß an der Sache.

Am Abend wird es heiß


Nach einem erlebnisreichen Tag zur Ruhe kommen und die Eindrücke auf sich wirken lassen können Urlauber beim Besuch der Hörnumer Strandsauna.
Die südlichste Sylter Sauna ist ein wahrer Geheimtipp und für viele Stammgäste der idyllischste Ort auf der ganzen Insel. Inmitten des Weststrands des Naturschutzgebietes entspannen Besucher in der klassischen finnischen Sauna oder in der 65 Grad heißen Biosauna. Für eine Erfrischung sorgt daneben der direkte Zugang zum FKK-Strand.