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© David van der Mark / Flickr [CC BY-SA 2.0]
Artikel erstellt am 14.04.2014

Sylt - ein Eldorado für Pedalritter

Mit dem Pkw ist die Insel schnell umrundet. Doch Radler haben auf Sylt den längeren Atem. Diesen benötigen sie auch, denn es stehen 200 km Radwege zur Auswahl. Pedalritter genießen auf Sylt freie Fahrt, denn wo für Pkws längst Endstation ist, dort beginnt für Radfahrer erst das Abenteuer. Sie genießen die Ruhe, den Blick aufs Meer und spüren den Wind in den Haaren, wenn sie die ausgebauten Straßen verlassen und in den Dünen eins werden mit ihrer Ferieninsel.

Für jeden Radler ist etwas dabei und wer einmal von der Route abweicht, der kann sich nicht wirklich verfahren, denn er behält das Meer immer im Blick. Fahrräder müssen sich nicht zwingend im Reisegepäck befinden, sondern können vielerorts ausgeliehen werden. Besonders zügig kommt man mit E-Bikes voran. Radler entdecken, wie vielseitig die Insel ist, zum Beispiel auf einer Tour von Westerland nach Kampen. Dabei passiert man mit der Uwe Düne den höchsten Punkt der Insel. Durch Wiesen und Felder radeln Sie von Westerland nach Tinnum. Die Strecke führt weiter nach Keitum mit seinen alten Friesenhäusern und durch die Braderuper Heide zurück zum Ausgangspunkt. Ausdauernde Radler nehmen die Nord-Süd-Tour in Angriff und folgen der Strecke der alten Inselbahntrasse. Kommen Sie während dieser vierstündigen Route außer Puste, dann können Sie auf den Linienbus ausweichen. Die Fahrräder werden auf den Fahrradträgern am Heck sicher verstaut. Wer nicht nur radeln, sondern sich auch über die Insel schlau machen möchte, dem seien geführte Radtouren empfohlen. Diese werden zum Beispiel vom Syltness Center in Westerland in den Sommermonaten in regelmäßigen Abständen angeboten.