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Wanderdüne

Wanderdünen auf Sylt© Kerry Kelly / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Die sich verlagernde Sanddüne

Die Landschaft Sylts war lange Zeit von Wanderdünen geprägt. Wanderdünen sind Sandaufwehungen, die durch den stetigen Wind ständig weiterwandern. Auf Sylt gab es bis zum Ende des 19. Jahrhunderts sowohl im Norden als auch im Süden Wanderdünen. Vor allem List und Rantum litten in den vergangenen Jahrhunderten häufig unter den Sandbergen, die Acker- und Weideflächen sowie ganze Häuser unter sich begruben. Die meisten Dünen sind heute bepflanzt, so dass sie sich nicht fortbewegen können.

Eine Ausnahme ist Listland, wo sich heute die einzige und letzte Wanderdüne Deutschlands befindet. Durch den stetigen Westwind werden die unbewachsenen Sandberge immer weiter nach Osten gepustet. Das gesamte Gelände zwischen List und dem Weststrand steht somit unter Naturschutz und darf nicht betreten werden. Ausnahme sind die wenigen Wanderwege, die hier eingerichtet wurden und mitten durch das Gebiet führen. Einige der Dünen sind auch hier bepflanzt, die größte der Dünen bewegt sich aber nach wie vor bis zu sieben Meter im Jahr. Durch die Einmaligkeit sollte man sich einen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet nicht entgehen lassen.